Die Fahne


In unserem Leben ist die Feuerwehr eigentlich stets präsent. Man sieht die Gerätehäuser in allen Orten, es gibt Fahrzeuge, die man sehen und herzeigen kann. Irgendwo auf irgendwelchen Dächern stehen Sirenen, die zumindest Samstag Mittag kräftig von sich hören lassen.

Aber sind diese äußeren Wahrnehmungen schon "die Feuerwehr"?

Nein!

Es sind erst die Menschen, die Mitglieder der Feuerwehr, die mit den technischen Hilfsmitteln retten, löschen, bergen und schützten. Dazu ist nicht nur Können und Wissen der Feuerwehrleute gefragt, dazu braucht es auch Teamarbeit und Gemeinschaftsgeist. Dazu braucht es Kameradschaft unter den Feuerwehrmitgliedern.

 

Wo sehe ich diese Kameradschaft?

Können wir die irgendwo anschauen wie ein Auto?

 

Ja!

Die Fahne einer Feuerwehr verkörpert diese Zusammengehörigkeit. Sie ist äußeres Zeichen für den Zusammenhalt von Menschen, um Menschen in Not zu helfen. Daher ist die Fahne ein ganz wichtiger Teil der Feuerwehr. Sie symbolisiert die gemeinsamen wichtigen Werte der Feuerwehrmitglieder. Wenn sich die Fahne verneigt, verneigt sich die Feuerwehr. Gott zur Ehr´- dem Nächsten zu Wehr.

 

Seit 19. August 1903, also schon seit 108 Jahren, wird unsere Feuerwehrfahne bei unzähligen Anlässen mitgetragen.

 

 

Unsere Fahne

Sie zeigt auf der weißen Seite den hl. Florian als Römischen Soldaten. Mit dem Holzeimer in der rechten Hand ein Brennendes Haus löschend und mit der Linken Hand auf einen Mahlstein gestützt.

Der Schriftzug "Beschützer der Gemeinden u. freiw. Feuerwehren – Gegründet 4. Mai 1895" umrahmt die Darstellung.

Am Fahnenrand ranken sich Eichenlaubzweige.

 

 

Auf der roten Seite sieht man das Feuerwehremblem mit Helm, Signalhorn, Schlauch mit Strahlrohr und Feuerwehraxt.

Eingerahmt wird diese Darstellung durch einen Eichenlaubkranz.

Der Schriftzug "Gott zur Ehr – dem nächsten zur Wehr" rundet diese Bild ab. Der Fahnenrand ist so wie auf der anderen Seite mit Eichenlaubzweigen verziert.

Die zwei Fahnenbänder

„16. / 8. Gew. V. Anton Stauder„

„1903 Der Frw. Feuerwehr Mutters„

„ 1. Mai Gew. V. Klaus Stauder “

„ 1979 Patin – Gattin Franziska “

Das Trauerband

Da unser altes Trauerband an einigen Stellen Ermüdungserscheinungen, wie Brüchigen Stoff und Stickereien aufzeigte, entschlossen wir uns 1999 ein neues, aus Mitteln der Kameradschaftskasse anfertigen zu lassen.

 

Es besteht aus schwarzem Samt und zeigt  an der Oberseite das Feuerwehremblem mit Helm, Strahlrohr und Feuerwehraxt. Darunter das Gipfelkreuz, welches von der FF Mutters 1995 auf der Priemeswand errichtet wurde, vor dem Hausberg von Mutters, der Nockspitze mit Spitzmandel und der Pfriemeswand.

 

Oberhalb steht der Schriftzug „ Die letzten Grüße unseren Feuerwehr Kameraden“

 

An der Unterseite die Schrift „ F. F. Mutters 1999“

Am Fuße der Darstellung sind Nadelzweige abgebildet.

 

Eingefasst ist das ganze durch einen schmalen gestickten Silbernen Streifen.

Geschichtliches zur Fahne

19.08 1903      Stiftung und Einweihung der Fahne. Patin war Ida

Stauder vom Gasthaus Stauder

29.12.1978       Reparatur der Fahne. Die Kosten in der Höhe von 

                       Schilling 18.405.- übernahm Stauder Klaus, Gasthaus 

                       Stauder. Patin ist dessen Frau Franzi Stauder.

03.10.1999       Restaurierung der Fahne und Einweihung des neuen 

                       Trauerbandes. Finanziert wurde die Restaurierung von

                       der Patin, der Gemeinde Mutters und der Feuerwehr.

                       Die kosten des Trauerbandes wurde aus der 

                       Kameradschaftskasse getragen.

                       Patin ist Franzi Stauder vom Gasthaus Stauder.

 

Das alte Trauerband

Vermutlich stammt dieses aus der Anfangszeit unserer Fahne.

Die Inschrift lautet:

„Die Letzten Grüße„

„unseren Feuerwehr Kameraden„